Blockade des Ganglion Stellatum

Ganglion-Stellatum-Blockadeist ein medizinisches Verfahren zur vorübergehenden oder dauerhaften Ausschaltung des sympathischen Nervensystems durch gezielte Beeinflussung des sympathischen Nervennetzes im Halsbereich. Dieses Verfahren wird häufig zur Schmerzbehandlung, zur Verbesserung der Durchblutung und zur Behandlung bestimmter Erkrankungen im Zusammenhang mit dem sympathischen Nervensystem eingesetzt.

Was ist ein Ganglion Stellatum?

Das Ganglion Stellatum ist ein Teil des sympathischen Nervensystems, das sich im Halsbereich befindet. Diese Struktur

  • Im vorderen Teil der Halswirbelsäule findet statt.
  • Es ist ein wichtiges Kontrollzentrum für die sympathischen Nerven im Gesicht, im Nacken, in den Armen und in der Brust.
  • Es ist an der Verengung und Erweiterung von Blutgefäßen, am Schwitzen und an der Übertragung bestimmter Arten von Schmerzen beteiligt.

Was ist eine Ganglion-Stellatum-Blockade?

Bei diesem Verfahren wird ein Lokalanästhetikum oder ein neurologisches Medikament in das Ganglion stellatum injiziert, um die Sympathikusnerven vorübergehend oder dauerhaft zu blockieren. Diese Methode wird eingesetzt, um die mit dem sympathischen Nervensystem verbundenen Schmerzen zu lindern und die Durchblutung zu verbessern.

In welchen Fällen wird sie eingesetzt?

Die Blockade des Ganglionstellatums wird als wirksame Behandlung für viele Erkrankungen eingesetzt:

  1. Schmerzbehandlung:
    • Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) Typ 1 und 2
    • Neuropathische Schmerzen
    • Postherpetische Neuralgie (Schmerzen nach Gürtelrose)
  2. Kreislaufprobleme:
    • Raynaud-Phänomen
    • Periphere Gefäßkrankheiten
    • Zustände, bei denen die Blutzirkulation im Hand- oder Gesichtsbereich beeinträchtigt ist
  3. Störungen des Nervensystems:
    • Sympathische Schmerzen im Gesicht oder am Hals
    • Migräne oder Clusterkopfschmerzen
  4. Nach einem Trauma oder einer Operation:
    • Posttraumatische Schmerzen in der Schulter oder im Arm
    • Kontrolle von Sympathikusschmerzen nach Operationen

Wie wird das Verfahren durchgeführt?

1. die Vorbereitung:

  • Der Patient liegt in Rückenlage und der Hals wird sterilisiert.
  • In der Regel kann der Patient während des Eingriffs sediert werden, bleibt aber in den meisten Fällen bei Bewusstsein.

2. bildgebungsgesteuertes Targeting:

  • Ultraschall oder Durchleuchtung mit Hilfe des Ganglion stellatum.
  • Ein Lokalanästhetikum oder ein Medikament wird mit einer Nadel auf das Ziel aufgebracht.

3. die Anwendung der Blockierung:

  • Das Ganglion stellatum wird mit einer Nadel erreicht und ein Lokalanästhetikum injiziert.
  • Das Verfahren dauert in der Regel nur wenige Minuten.

4 Weiterverfolgung und Beobachtung:

  • Der Patient wird nach dem Eingriff kurz beobachtet und in der Regel noch am selben Tag entlassen.

Was ist nach einer Verstopfung zu erwarten?

  • Horner-Syndrom: Wenn die Blockade erfolgreich ist, kommt es in der Regel zu einem Herabhängen des Augenlids auf derselben Seite (Ptosis), einer Verengung der Pupille (Miosis) und einer Abnahme des Schwitzens auf dieser Seite des Gesichts (Anhidrose). Diese Wirkungen sind vorübergehend und verschwinden in der Regel innerhalb von 4-6 Stunden.
  • Schmerzlinderung: Die meisten Patienten spüren innerhalb weniger Stunden nach dem Eingriff eine Schmerzlinderung.
  • Verbesserung der Durchblutung: Es kann zu einer verbesserten Blutzirkulation in der Hand oder im Gesicht kommen, was dazu führen kann, dass sich die Hand oder das Gesicht wärmer anfühlt.

Vorteile

  • Gezielte Behandlung: Sie ist eine wirksame Methode vor allem bei Schmerzen im Nacken, im Gesicht und im Arm.
  • Schnelle Wirkung: Die meisten Patienten erfahren unmittelbar nach der Blockade eine Schmerzlinderung.
  • Minimalinvasiv Es wird ohne chirurgischen Eingriff angewendet.
  • Wiederholbar: Der Vorgang kann bei Bedarf wiederholt werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Blockade des Ganglion stellatum ist im Allgemeinen ein sicheres Verfahren. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören jedoch

  • Vorübergehendes Horner-Syndrom: Schlupflider, Pupillenverengung und verminderte Schweißbildung.
  • Hämorrhagie Selten kann es zu Blutungen an der Einstichstelle kommen.
  • Infektion: Risiko einer Infektion während des Eingriffs.
  • Heiserkeit Vorübergehende Heiserkeit, da die Nerven zu den Stimmbändern betroffen sind.
  • Kurzatmigkeit In seltenen Fällen kann sie durch eine Störung des sympathischen Nervensystems ausgelöst werden.

Wartung nach Verstopfung

  • Nach dem Eingriff wird für einige Stunden Ruhe empfohlen.
  • Leichte Schmerzen oder Empfindlichkeiten im Nackenbereich verschwinden in der Regel innerhalb von 1-2 Tagen.
  • Sollten die Schmerzen nach dem Eingriff erneut auftreten, kann Ihr Arzt weitere Sitzungen ansetzen.

Schlussfolgerung

Ganglion-Stellatum-Blockadeist eine wirksame und sichere Behandlungsmethode zur Behandlung von Schmerzen und Durchblutungsstörungen, die durch das sympathische Nervensystem verursacht werden. Dank seiner minimalinvasiven Struktur kontrolliert es Schmerzen, ohne dass ein chirurgischer Eingriff erforderlich ist, und verbessert die Lebensqualität der Patienten. Dieses Verfahren sollte jedoch nach einer fachkundigen Beurteilung und einer angemessenen Auswahl des Patienten durchgeführt werden.

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