Schmerzbehandlung bei Kindern

Schmerzbehandlung bei KindernSchmerzen sind ein Thema, das mit besonderer Sensibilität angegangen werden muss, um die physische und psychische Gesundheit von Kindern zu schützen. Die Art und Weise, wie Kinder Schmerzen ausdrücken, kann sich von der Erwachsener unterscheiden. Daher ist es wichtig, dass Schmerzen genau eingeschätzt und angemessen behandelt werden. Im Folgenden finden Sie umfassende Informationen und praktische Ansätze zur Schmerzbehandlung bei Kindern:

1. die Beurteilung von Schmerzen bei Kindern

1.1 Arten von Schmerz

  1. Akut Agri
    • Sie wird durch eine plötzliche Verletzung, Infektion, Operation oder Krankheit verursacht.
    • Zum Beispiel Verletzungen durch Zahnen, Ohrenentzündungen oder Stürze.
  2. Chronische Schmerzen
    • Schmerzen, die länger als drei Monate andauern und das tägliche Leben des Kindes beeinträchtigen.
    • Zum Beispiel Migräne, rheumatische Erkrankungen, Magen-Darm-Probleme oder Schmerzen des Bewegungsapparats.
  3. Verfahrensbedingte Schmerzen
    • Vorübergehende Schmerzen bei medizinischen Eingriffen wie Impfungen, Aderlass oder Wundversorgung.

1.2 Schmerzsymptome bei Kindern

Es kann sein, dass es den Kindern schwer fällt, ihren Schmerz auszudrücken, oder dass sie ganz still sind. Daher ist eine sorgfältige Beobachtung erforderlich, um den Schmerz zu verstehen:

  1. Verhaltenssymptome
    • Weinen, Unruhe, häufiger Positionswechsel.
    • Appetitlosigkeit, gestörte Schlafgewohnheiten.
    • Rückzug oder Ausstieg aus dem Spiel.
  2. Körperliche Symptome
    • Veränderung der Mimik (Stirnrunzeln, Zusammenkneifen der Augen).
    • Unruhige Bewegungen, ständiges Greifen oder Reiben an einer Stelle.
    • Verfärbung (Blässe oder Rötung), Schwitzen, schnelle Atmung.
  3. Mündliche Ausdrücke (für ältere Kinder)
    • Sie können die Situation mit Worten wie "es tut weh", "es sticht" oder "es brennt" ausdrücken.

1.3 Instrumente zur Schmerzbeurteilung

Es sollten Beurteilungsmethoden angewandt werden, die dem Alter und dem Zustand des Kindes angemessen sind:

  1. Gesichter-Schmerz-Skala
    • Dem Kind werden verschiedene Gesichtsausdrücke gezeigt, und es wird gebeten, das Gesicht zu wählen, das seinen Schmerz repräsentiert (in der Regel bei Kindern ab 3 Jahren angewendet).
  2. Numerische Skalen
    • Ältere Kinder können gebeten werden, ihre Schmerzen auf einer Skala von 0-10 zu bewerten.
  3. Verhaltensskalen
    • Bei Säuglingen und nonverbalen Kindern wird der Schmerz durch Beobachtung von Weinen, Gesichtsausdruck und Bewegungen erfasst (z. B. FLACC-Skala: Gesicht, Beine, Aktivität, Weinen, Konsolidierung).

2) Methoden der Schmerzbehandlung bei Kindern

2.1 Pharmakologische (medikamentöse) Methoden

  1. Paracetamol (Acetaminophen)
    • Es wird häufig bei leichten und mittleren Schmerzen eingesetzt.
    • Die richtige Dosis sollte je nach Alter und Gewicht berechnet werden.
  2. Ibuprofen (Nicht-steroidales Antirheumatikum)
    • Es ist wirksam bei Schmerzen und Entzündungen, sollte aber bei Kindern mit Magenproblemen mit Vorsicht angewendet werden.
  3. Lokale Anästhetika
    • Lokalanästhetische Cremes (z. B. Emla-Creme) können zur Schmerzlinderung vor Eingriffen wie Blutentnahmen oder Injektionen aufgetragen werden.
  4. Opioide
    • Kann mit Vorsicht und unter fachkundiger Aufsicht bei starken Schmerzen (z. B. nach Operationen oder Krebsschmerzen) verwendet werden. Erfordert eine engmaschige Überwachung wegen des Risikos von Abhängigkeit und Nebenwirkungen.
  5. Andere Medikamente
    • Bei Übelkeit, Erbrechen, Angstzuständen oder Muskelkrämpfen, die die Schmerzen begleiten, können unterstützende Medikamente eingesetzt werden.

2.2 Nicht-pharmakologische (nicht-pharmakologische) Methoden

  1. Entspannungs-Techniken
    • Tiefes Atmen: Dem Kind kann beigebracht werden, tief zu atmen und sich zu entspannen.
    • Entspannungsübungen: Dem Kind kann beigebracht werden, den Körper durch Anspannen und Entspannen der Muskeln zu entspannen.
  2. Ablenkung
    • Sie können das Kind mit einem Lieblingsspielzeug, einem Video, einem Märchen oder Musik vom Schmerz ablenken.
    • Bei älteren Kindern kann das Erzählen von Geschichten oder das Spielen wirksam sein.
  3. Berührung und Massage
    • Ein leichtes Massieren oder Reiben der schmerzhaften Stelle kann Linderung verschaffen.
    • Die Verwendung eines warmen Tuchs oder eines Thermoschaums kann vor allem bei Unterleibsschmerzen wirksam sein.
  4. Spieltherapie
    • Die Spieltherapie kann eingesetzt werden, um die Ängste des Kindes im Krankenhaus oder bei medizinischen Eingriffen zu verringern.
    • Mit Spielzeug-Arzt-Sets kann das Kind auf einen medizinischen Eingriff vorbereitet werden.
  5. Heiß- und Kaltanwendungen
    • Kaltverwendung: Bei Verletzungen oder Schwellungen kann eine kalte Kompresse auf die schmerzende Stelle gelegt werden.
    • Heiße Anwendung: Eine heiße Kompresse kann bei Muskelschmerzen oder Bauchkrämpfen eingesetzt werden.
  6. Körperlicher Kontakt mit der Mutter oder der Betreuungsperson
    • Bei kleinen Kindern bieten Kuscheln, Umarmen und tröstende Berührungen durch die Mutter oder die Pflegeperson emotionale Unterstützung und lindern den Schmerz.
  7. Kognitiv-verhaltenstherapeutische Techniken
    • Älteren Kindern kann man positives Denken und Bewältigungsstrategien beibringen. Zum Beispiel können bildhafte Methoden wie die Vorstellung, den Schmerz als Luftballon fliegen zu lassen, angewandt werden.

2.3 Methoden zur Schmerzreduktion bei Verfahren

  1. Vorbereitung
    • Erklären Sie dem Kind das Verfahren vorab in einer altersgerechten Weise. Ungewissheit kann Ängste verstärken.
  2. Positionierung
    • Es wird empfohlen, dass das Kind während des medizinischen Eingriffs auf dem Schoß der Eltern sitzt oder in einer bequemen Position gehalten wird.
  3. Ablenkung
    • Während des Eingriffs kann das Kind mit einem Spielzeug, Musik oder einem Video abgelenkt werden.
  4. Für Kinder mit Nadelphobie
    • Vor der Injektion können lokal betäubende Cremes aufgetragen werden. Darüber hinaus können technische Methoden wie Virtual-Reality-Brillen eingesetzt werden, um die Aufmerksamkeit abzulenken.

3. familiäre Pflichten bei der Schmerzbehandlung von Kindern

  1. Einfühlungsvermögen
    • Nehmen Sie den Schmerz Ihres Kindes ernst und lassen Sie es wissen, dass Sie es verstehen.
    • Anstatt zu sagen: "Sie brauchen keine Angst zu haben", wäre es effektiver zu sagen: "Ich verstehe Sie, das ist eine schwierige Situation".
  2. Eine entspannende Umgebung schaffen
    • Die Schaffung einer ruhigen, friedlichen Umgebung kann das Schmerzempfinden des Kindes verringern.
    • Es kann beruhigend sein, mit einer Lieblingsdecke, einem Spielzeug oder einem Buch in der Nähe des Kindes zu sein.
  3. Ein Schmerztagebuch führen
    • Beobachten Sie die Schmerzen Ihres Kindes regelmäßig. Notieren Sie Informationen wie Ort, Intensität, Dauer und Auslöser des Schmerzes. Dies ist bei Arztbesuchen hilfreich.
  4. Wissen, wann man sich um einen Doktortitel bewerben sollte
    • Wenn die Schmerzen stark sind, tagelang anhalten oder zusätzliche Symptome wie Fieber, Erbrechen oder Bewusstseinsveränderungen auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

4) Langfristige Ansätze

  1. Ausgewogene Ernährung und Flüssigkeitszufuhr
    • Eine gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem und kann die Auslöser für Schmerzen reduzieren.
  2. Regelmäßiger Schlaf
    • Eine gute Schlafqualität fördert die allgemeine Gesundheit des Kindes und verbessert die Schmerztoleranz.
  3. Regelmäßige körperliche Aktivität
    • Leichte Bewegung kann das Schmerzrisiko verringern, indem sie die Gesundheit des Bewegungsapparats unterstützt.
  4. Psychologische Unterstützung
    • Besonders bei Kindern mit chronischen Schmerzen ist es hilfreich, sich an Psychologen oder Kindertherapeuten zu wenden.

Zusammenfassung

Die Schmerzbehandlung bei Kindern erfordert spezielle, auf die Bedürfnisse und das Alter der Kinder abgestimmte Ansätze. Neben pharmakologischen Methoden ist es möglich, Schmerzen mit nicht-pharmakologischen Methoden wie Ablenkung, Entspannung, Massage und Spieltherapie zu lindern. Unterstützung durch die Familie, Einfühlungsvermögen und eine genaue Schmerzeinschätzung erleichtern den Kindern den Umgang mit dem Schmerz. Wenn die Schmerzen lange anhalten oder sehr stark sind, sollte ein Arzt konsultiert werden. Es sollte eine ganzheitliche Schmerzbehandlungsstrategie gewählt werden, die sowohl die körperlichen als auch die emotionalen Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt.

Unsere Behandlungen