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Nicht-chirurgische Behandlung von Lendenbrüchen: Schmerzfreies Leben mit Nucleoplasty

Der lumbale Bandscheibenvorfall ist ein häufiges Gesundheitsproblem, das die Lebensqualität vieler Menschen heute beeinträchtigt. Für diejenigen, die dieses Problem ohne Operation loswerden wollen, bietet die Nukleoplastie-Methode eine wirksame Lösung. In diesem Artikel gehen wir ausführlich darauf ein, wie die Nukleoplastie angewendet wird, welche Vorteile sie bietet und für wen sie geeignet ist.

Was ist Nukleoplastik und wie funktioniert sie?

Die Nukleoplastie ist eine minimal-invasive Behandlung, um einen Bandscheibenvorfall zu verkleinern und den Druck auf die Nerven zu reduzieren. Durch den Einsatz von Radiofrequenzenergie oder Plasmatechnologie wird der Druck innerhalb der Bandscheibe abgebaut und die Schmerzen werden reduziert.

Für wen ist die Nukleoplastik geeignet?

Eine Nukleoplastik-Behandlung kann für Patienten mit den folgenden Erkrankungen geeignet sein:

  • Menschen mit chronischen Rücken- oder Nackenschmerzen
  • Personen, bei denen Medikamente oder Physiotherapie keine Wirkung zeigen
  • Personen mit leichten oder mittelschweren Hernienproblemen
  • Patienten, die einen chirurgischen Eingriff vermeiden wollen

Wie wird die Nukleoplastik durchgeführt?

Das Verfahren der Nukleoplastik besteht aus mehreren Schritten:

  1. Beurteilung des Patienten - Die Hernie wird durch MRT und andere bildgebende Verfahren festgestellt.
  2. Lokale Anästhesie wird angewendet - Der Patient ist wach, spürt aber während des Eingriffs keine Schmerzen.
  3. Ein dünner Katheter wird eingeführt - Mit Hilfe einer speziellen Nadel wird der Bruchbereich erreicht.
  4. Energie wird eingesetzt - Die Bandscheibe wird mit Hilfe von Radiofrequenzwellen oder Plasmatechnik verkleinert.
  5. Der Heilungsprozess beginnt - Der Patient wird in der Regel noch am selben Tag entlassen.

Vorteile der Nukleoplastik

  • Es handelt sich um eine nicht-chirurgische Methode. Sie ist risikoärmer als eine offene Operation.
  • Es ist ein schneller Prozess. Sie ist in der Regel innerhalb von 30-45 Minuten abgeschlossen.
  • Sie wird unter lokaler Anästhesie durchgeführt. Eine allgemeine Anästhesie ist nicht erforderlich.
  • Sie hat eine kurze Erholungsphase. Die Patienten können innerhalb von 1-2 Wochen in ihren Alltag zurückkehren.
  • Sie birgt ein geringeres Risiko von Komplikationen. Sie ist im Vergleich zu herkömmlichen chirurgischen Methoden sicherer.

Was sollte nach einer Nukleoplastik beachtet werden?

  • Schweres Heben und plötzliche Bewegungen sollten in den ersten Tagen vermieden werden.
  • Das vom Arzt empfohlene Bewegungs- und Physiotherapieprogramm sollte eingehalten werden.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sollten nicht vernachlässigt werden.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Nukleoplastik schmerzhaft?

Nein, der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt, so dass der Patient keine Schmerzen verspürt.

Ist die Nukleoplastik eine dauerhafte Lösung?

Sie verschafft den meisten Patienten lang anhaltende Erleichterung, aber der Patient muss auf seine Lebensweise und die Gesundheit seiner Wirbelsäule achten.

Wann kann ich nach dem Eingriff wieder ins normale Leben zurückkehren?

Im Allgemeinen können leichte Tätigkeiten innerhalb von 1-2 Wochen wieder aufgenommen werden, die vollständige Genesungszeit kann je nach Patient variieren.

Ist Physiotherapie nach einer Nukleoplastik notwendig?

Ja, es ist wichtig, dass Sie die von Ihrem Arzt empfohlenen Übungen durchführen, um bessere Ergebnisse zu erzielen und die Neubildung eines Leistenbruchs zu verhindern.

Für wen ist die Nukleoplastik nicht geeignet?

Bei Patienten mit fortgeschrittener Degeneration der Wirbelsäule oder großen Hernien kann ein größerer Eingriff erforderlich sein.

Wenn Sie Schmerzen aufgrund einer Lenden- oder Halswirbelhernie haben, können Sie sich an die Uzm. Ausführliche Informationen zur Nukleoplastik erhalten Sie bei Dr. Yaşa Erim Gedik.

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